Jetzt geht es um alles! Wenn ihr für Tiere seid, dann kommt nächsten Samstag nach Tübingen.

 

Wir stehen kurz davor einen der wichtigsten Erolge der Tierrechtsgeschichte zu erreichen. das ist der Verdienst der tausenden Mitwirkenden unserer Kampagne gegen die grausamen Tierversuche des Max Planck Institutes in Tübingen. Am Samstag werden wir den Druck erneut erhöhen. Ab 14 Uhr geht es los, vor dem Rathaus. In der Zeit davor kann es eigentlich jeder schaffen dort hin zu kommen. Es gibt Busse, Fernbusse, Mitfahrgelegenheiten, Fahrgemeinschaften, Wochenend Tickets der Bahn. Keine Ausreden! Das ist jetzt wichtig. Also los!

 

Wer steckt hinter der Rufmordkampagne gegen mich im Internet?

 


Seit meinen Aufdeckungen zu Wiesenhof werde ich und SOKO Tierschutz im Internet massiv angegriffen und verleumdet. Der Verdacht liegt nahe, dass man mich als gefährlichen Kritiker dieser Tierquäler mundtot machen möchte und wie immer bei Verbrechen fragt man natürlich nach dem Motiv. Meiner Meinung nach hat zu diesem Zeitpunkt nur Wiesenhof ein Motiv gehabt, denn die Monate vor der Rufmordkampagne waren von meinen Aufdeckungen über krank getretene Puten, lebendig weggeworfene Hühner und verlogene Tierwohlställe dieser Firma geprägt. Der sicherlich sehr teure Rufmordversuch ist bisher kolossal fehlgeschlagen. SOKO und ich sind bekannter und anerkannter denn je und die einzigen, die der Kampagne auf den Leim gegangen sind, waren die Affenquäler des Max-Planck-Institutes und der Max-Planck-Gesellschaft, die sich damit bis auf die Knochen blamiert haben. Dennoch zeigt diese Rufmordkampagne im Internet, die mit zahlreichen Straftaten geführt wird, wie leicht es heute ist, NGOs und engagierte Einzelpersonen im Internet mit Lügen und Hetze zu überziehen. Mit Hilfe der ARD und der Staatsanwaltschaft Augsburg waren wir in der Lage, einen mutmaßlichen Täter in der Schweiz aufzuspüren. Der Herr, der sich als Internetexperte und Reputationsmanager im Internet anpreist, hat sich durch die Verwendung seiner Emailadresse auf einer der Rufmordseiten verdächtig gemacht. Nun ist die Frage, wie man mit so etwas umgeht, wenn die Polizei aufgrund von Anonymisierungsdiensten, internationaler Täterkreise und schlichter Faulheit nicht in der Lage ist solche Täter zu fassen? Meine Entscheidung ist klar: nicht einschüchtern lassen, weiter machen und die Firmen mit der Wahrheit konfrontieren, die offenbar zu solch schmutzigen Taktiken greifen. Für mich ist klar,  dass alles auf Kreise um Wiesenhof als Täter hinweist und deswegen hat Wiesenhof ein Abo bei meiner Arbeit. Das Gute dabei: Das Geld, was in diese sinnlose Kampagne im Internet investiert wird, fehlt bei Überwachungskameras. :)

 

 

 

 


 

 

 

 

 

Herrmannsdorfer? War da was?


Der wahre Skandal sind nicht die katastrophalen Missstände, sondern der skandalöse Umgang des Bioschweinekonzerns mit der Wahrheit. Die Missstände sind traurige Realität und werden es wohl auch weitgehend bleiben.


In einer aktuellen Presseerklärung tut Herrmannsdorfer so, als wäre gar nichts passiert. Das ist das größte Problem der Biotierausbeuter. Sie verfolgen die gleiche Taktik wie Legebatterien und Schweineknäste vor 20 Jahren. Die Taktik der Leugnung, Gegendiffamierung und stumpfer Propaganda von todglücklichen Tieren. Denn wer wie Herrmannsdorfer nach diesen Schlagzeilen und nachgewiesenen katastrophalen Zuständen über Jahre davon spricht, man wäre von den Medien "deutlich entlastet worden" und von "haltlosen" und "unbegründeten Angriffen" fabuliert, der zeigt ein Gesicht, das noch viel hässlicher ist als das eines ertappten, aber progressiven Täters. Die Reaktion von Herrmannsdorfer zeigt, dass man die Menschen weiterhin für dumm verkaufen möchte und einfach darauf setzt, dass die Propaganda weiterhin funktioniert.

So versuchten auch Hühnerbarone und Schweinefabrikbetreiber in der Vergangenheit Aufdeckungen vom Tisch zu fegen. Das Ergebnis: Die Branche befindet sich in einer Endzeit und katastrophalen Spirale aus endgültig verunsicherten Verbrauchern, missbrauchten Tieren, sinkender Einnahmen und zerstörter Umwelt. Nun gehen auch die Biojünger diesen Weg und spielen heile Welt, anstatt sich der echten massiven Probleme mit gefährlichen Antibiotika, massenhaftem Ferkeltod und Käfighaltung zu stellen.

Wo sind die Statements, dass die Biobranche ab sofort flächendeckend auf Sauenkäfige verzichtet, Reserveantibiotika verbietet und nicht mehr mit Hormonen beim Geburtsvorgang erschöpfter Sauen nachhilft? Das Schweigen und Fehlen von entscheidenden Maßnahmen der Biobranche von Demeter über Bioland zu Herrmannsdorfer ist der eigentliche Skandal und dieser Skandal wird diese Branche genauso zur Implosion bringen wie die der bösen bösen Konvis.


TV Tipp Dienstag 26.01.2015 ARD FAKT 21:45 Uhr

Was steckt hinter den hübschen Fassaden der Firma Herrmannsdorfer Landwerkstätten? Der "Bio-Musterhof" wird sich nach diesem TV Beitrag unangenehme Fragen gefallen lassen müssen. Bio-Märchenland ausgeträumt.

 


Man poste eine gequältes Tier (am besten Hund) im eigenen Blut und mache damit viel Geld.
Wie geht das?

Der große Petitionsschwindel

Jeden Tag schicken mir mindestens ein Dutzend Leute Posts und Mails zur neuesten Petition, z.B.  "Unterschreibe, um diesen Tierquäler in Ostossetien zu bestrafen.", oder "Halte Russland davon ab, Affen auf den Mars zu schießen."

Mal abgesehen davon, dass die Chance für eine Realisierung dieser Ziele schwieriger sein sollte als selbst nach Ostossetien zu fliegen, den Typen zu suchen und ihm eine zu schmieren bzw. selber zum Mars zu fliegen und den russischen Makaken zuvorzukommen, fällt auf, dass diese Seiten häufig anonym, völlig unglaubwürdig und mit geklauten Bildern von möglichst blutiger Machart geschmückt sind.
Ich habe mal einige per whois überprüft und festgestellt, dass diverse völlig anonym sind, über kein legales Impressum verfügen oder über Proxis in den USA oder sonstwo nach Kinderpornoseitenmanier getarnt sind.

"Warum?", mag man fragen. Mhhh... Moment mal: Tausende oder gar hunderttausende Menschen tragen da ihre Emailadressen ein, hinterlassen diverse digitale Spuren oder gar echte Adressen und Profile. Diese Daten werden auf dem Weltmarkt sehr teuer gehandelt. So decken sich z.B die großen Tiernutzorganisationen mit Frischfleisch fürs Fundraising ein, aber auch diverse kommerzielle Firmen der einen oder anderen Art. Cialis frei Haus, hä?
Habt ihr euch schon mal gewundert, woher die eigentlich eure Adressen für den letzten Bettelbrief für den Bären mit Zahnweh haben?

Also bitte lasst diesen Mist und hört endlich damit auf, euch von Geschäftemachern mit Ekelbildern möglichst ferner Verbrechen ködern zu lassen. Online-Petitionen sind ohnehin wirklich mega nutzlos. Selbst die bis zum Würgen gehypte stop-vivisection-Petition war nichts als ein Hauch von Bits und Bytes durchs EU-Parlament.

Also geht auf die Straße, macht Demos, Aktionen, redet mit euren Mitmenschen und nicht durch eure Computermäuse und starrt Pelzträger an, nicht Flatscreens.

Für echten Aktivismus. Arsch hoch, frische Luft, Gute Nacht.

Ps: Um dieser Nachricht den nötigen Nachdruck zu verleihen, habe ich auch ein möglichst blutiges Bild verwendet. Hatte aber keinen Hund, sondern Versuchsaffen.


Rohschnitt-Videos: "Das Brüllen der Rinder" auf Youtube.

 

Auf meinem Youtube-Channel https://www.youtube.com/watch?v=D9YJ7FKUy90

werde ich nun regelmäßig Rohmaterial meiner Recherchen veröffentlichen. So könnt ihr sehen, was ich gesehen habe - da braucht es keine Musik oder Kommentare - die Videos sprechen für sich. "Das Brüllen der Rinder" zeigt eine alte Recherche auf einem Provinzschlachthof und bei einem Kleinbauern, also genau den Betrieben, die vielen Menschen als Idealbild der Tierhaltung dienen und als Rechtfertigung für ihren Fleischkonsum dienen. Damals erhielt ich zusammen mit Friedrich Landa von "Tierschutz im Unterricht" die bis heute einmalige Chance, den Transport und die Tötung der Tiere begleiten und filmen zu können. Ich fuhr mit den Rindern im Tiertransporter mit und filmte die Tiere, wie sie zum ersten Mal in den Himmel blickten. Ich sah Knüppel, Mistgabeln und Elektroschocker im Einsatz durch die Bauern "von nebenan". Das grausame Finale ist bis heute Alltag: Bis zu 12% aller Rinder erleiden dieses Schicksal. Seht es euch an, dieses Video hat viele Leben verändert... zum Guten.


Gestern erhielt ich eine sehr schöne Mail. Lest selbst:

 

Nachricht: Liebe Leute von SOKO Tierschutz, vor etwa drei Monaten habe ich eine WDR-Doku über euch gesehen. Darin war auch ein Ausschnitt aus "das Brüllen der Rinder" zu sehen. Das war der letzte Tag, an dem ich Fleisch gegessen habe. Kurze Zeit später habe ich komplett auf eine vegane Ernährung umgestellt. Ich muss dazu sagen, dass ich ein großer Fleischesser war. Auf diesem Weg möchte ich mich dafür bedanken, dass ihr mir die Augen geöffnet habt und ich nun auf dem Weg zu einem bewussteren Leben bin.

 

Dafür bin ich Tierrechtler und so etwas ist all diesen Stress und die Mühe wert.


Die selbst geschaffene Gewalt der Tierversuchsindustrie

 

Die Affenquäler des Max-Planck-Institutes (MPI) in Tübingen sprachen gerne von gewalttätigen Tierschützern und Drohungen. Nun wird klar, was viele bereits gewusst und geahnt haben: Diese Aussagen bilden eine Kampagne gegen uns friedliche Tierschützer. Die enttarnten "Forscher" gieren nach Gewalt, denn nur so können sie von ihren grausamen Versuchen und Rechtsbrüchen im Namen sinnloser Tierversuche ablenken. Eine führende Mitarbeiterin des Max-Planck-Institutes für Entwicklungsbiologie in Tübingen täuschte sogar einen Überfall gegen sich selbst vor, um ein Klima der Gewalt zu schaffen und die Tierschützer in die Ecke der Gewalttäter zu drängen. Still und heimlich wurde sie verurteilt, denn ein öffentlicher Prozess wäre für die Tierversuchslobby sehr peinlich geworden. Auch die Morddrohungen, die angeblich Mitarbeitende des MPI erhalten haben, stehen nun unter massivem Fälschungsverdacht. Denn wie kann es sein, dass die Polizei bisher keinen einzigen Täter überführen konnte? Der Staatsanwaltschaft sind "keine Straftaten im Bezug auf die Kampagne" bekannt. Was lernen wir daraus? Gewalt, Angriffe, Beleidigungen: All das spielt den Tierquälern in die Hände; so etwas lieben die Medien, denn dadurch passt das Feindbild vom bösen Tierschützer wieder. Friedfertigkeit, gute Argumente und Geduld hingegen sind für diese Täter wie Gift, gegen das sie kein Gegenmittel haben und finden werden.  Wir beenden diese Tierversuche auf diese Art und sind damit ein Vorbild für Tierversuchsgegner auf der ganzen Welt.


TV-Tipp: Canal W9, französiches Fernsehen: 4. Dezember, 20:55 Uhr

 

Bei dieser ausführlichen Dokumentation ging ich mit einem französischen Journalisten der geheimen Herkunft großer Teile der "französischen" Stopfleberproduktion nach. Denn diese Spur aus Blut und Unmengen von Fäkalien der Millionen gequälten Enten und Gänse führt immer häufiger nach Bulgarien und Ungarn. Diese Länder bilden für die großen Stopflebermarken aus Frankreich also den schmutzigen und billigen Hinterhof ihrer Produktion. Die Doku betrachtet die fatalen Folgen dieser Expansion in Billiglohnländer für Erde, Mensch und Tier.


TV-Tipp: RTL, stern TV, 2. Dezember

 

Schockierende Aufdeckung über das Max-Planck-Institut in Tübingen

 

Mehr sag ich noch nicht :)

 

 

 

 

Foto: Thomas Zinnecker


Erfolgreiche Demonstration gegen das Max-Planck-Institut in Tübingen:

600 DemonstrantInnen, drei TV-Teams, Presse und ganz viel Mut und Kraft gegen den Irrsinn "Tierversuch" und dessen Folgen für Mensch und Tier

 

Die Kampagne, die im September 2014 begonnen hat, gilt als eine der erfolgreichsten Kampagnen gegen Tierversuche weltweit. Millionen Menschen wurden seit unserer Aufdeckung über das Leid der Affen in der Grundlagenforschung informiert. Das milliardenschwere Gerüst der Tierversuchsindustrie bekommt immer mehr Risse. Lasst es uns mit der Wahrheit und unserem friedlichen Widerstand einreißen, bis kein Tier mehr für falsche Forschung leiden muss.

(Foto: brittabecker.de)



Ich bin dabei! Wo seid ihr am 28.11.2015?

 

Wir haben schon so viel erreicht: Die Neubaupläne für eine Affenzuchtstation sind vom Tisch, das Labor hat ein Ende der Versuche zumindest angekündigt, die Staatsanwaltschaft ermittelt und hat das Labor durchsucht, Tierversuchsforscher haben sich ins Ausland abgesetzt. Und all das ist geschehen, weil wir zusammenstehen, für ein Ziel: MPI Affen retten - Tierversuche stoppen.



Dallmayr Schande - Stopfleber Stopp!

 

Heute, am 21.11.2015, werde ich wieder mit dem SOKO-Team gegen die Tierquälerei im Rahmen der Stopfleberproduktion demonstrieren. Wir fordern von Dallmayr einen Verkaufsstopp dieser Produkte, denn die Dallmayr-Stopflebern kommen aus Käfighaltung, grausamer Zwangsmast und von schon als Küken verstümmelten Tieren. Letzteres soll Kannibalismus verhindern. 

 

Ab 16.00 Uhr werden wir vor der Dallmayr-Filiale in der Dienerstraße 15 in München stehen.


London, 20.11.2015: Lushpreis für SOKO Tierschutz 

 

Gerade habe ich mit meinem Kollegen den Lushpreis entgegengenommen. Damit wird unsere Undercoverrecherche im Max-Planck-Institut in Tübingen und die darauffolgende friedliche und erfolgreiche Kampagne geehrt.

Die Kampagne geht natürlich weiter: Tierversuche stoppen - MPI-Affen retten!

Am 28.11.2015 wird eine Menschenkette gegen Tierversuche in Tübingen stattfinden: Hand in Hand gegen den Wahnsinn Tierversuch.

 https://de-de.facebook.com/events/306768832780119/


Mehrere Monate begleitete mich der WDR für die Dokumentation

"Die Story - Mission Tierschutz - Undercover in deutschen Ställen" bei meiner Arbeit. Schwerpunkt der Doku sind Medikamentenmissbrauch in der Schweinemast und sehr lange Geflügeltransporte quer durch Deutschland. Im Rahmen des Films wird aber auch recherchiert, was sich innerhalb von 20 Jahren Tierschutzermittlungen geändert hat und der ganz normale Alltag meiner Arbeit und des Einsatzes für SOKO Tierschutz gezeigt. In der Tierausbeutungsindustrie rumort es deswegen schon wieder. Schaut euch den Film an:


ERFOLG: Der Chef der Monster-Legebatterien der Firma Bayern Ei wurde verhaftet - wegen Fluchtgefahr.

Stefan Pohlmann wurde am 18.08.2015 verhaftet. Ihm drohen bis zu 15 Jahre Haft. Die Anklagepunkte lauten gefährliche Körperverletzung mit Todesfolge, Körperverletzung in 77 Fällen und gewerbsmäßiger Betrug sowie Tierschutz- und Hygienedelikte. Die Eier der "Farmen" dürfen nicht mehr für den menschlichen Verzehr gehandelt werden und zum ersten Mal gibt es Hoffnung, dass das Vernichtungs- und Ausbeutungssystem des Pohlmann-Clans stillstehen wird.  Die Schonzeit für Hühnerbarone ist vorbei. Wer wird der nächste sein?


Mein Leben

 

Tiere haben das gleiche Recht auf Leben, Unversehrtheit, auf Freude und Glück wie wir. Ich war nie ein sehr großer und emotionaler Tierliebhaber, aber wenn man Tiere in Freiheit sieht, wenn man sieht, wie sie die Sonne, den Regen oder ein Kraulen hinter dem Ohr genießen, dann braucht man kein Studium um zu wissen, dass unser Umgang mit Tieren zutiefst falsch ist. Ich wurde aus Gerechtigkeitssinn und ökologischen Gründen vegan und zum Tierrechtler. Denn die Ausbeutung der Tiere ist eng mit der Ausbeutung unserer Umwelt und auch der Ausbeutung von Menschen verknüpft. Ich bezeichne mich als Tierschützer. Das sollte nicht mit dem verirrten Tierschutz der großen Organisationen verwechselt werden. Denn Tierschutz heißt nicht kürzere Transportwege, größere Käfige oder schärfere und tödlichere Messer, sondern echter Tierschutz heißt, dass wir aufhören Tiere auszubeuten und bereit sind zu akzeptieren, dass wir eben nicht die Krönung der Schöpfung sind, sondern ein Teil des verknüpften Lebens auf diesem Planeten. Ich lebe nun seit 22 Jahren vegan. Es war die beste Entscheidung meines Lebens.